Geschichte

Der Bösewicht von Gföhl und die Geschichte der Karl-May-Festspiele Winzendorf

Bereits 1988 wirkte Martin Exel, der Veranstalter der heutigen Festspiele Winzendorf, bei den ersten Karl-May-Festspielen in Gföhl mit.
In den Jahren 1988 bis 1993 sollte er als „Bösewicht von Gföhl“ für Angst und Schrecken sorgen.
Martin Exel als Ölprinz bei den Karl May Festspielen Gföhl 2000
Im Jahre 1994 fassten 13 Darsteller von Gföhl den Mut und riefen in Winzendorf eine neue Karl-May-Bühne ins Leben.
Martin Exel: „Wir waren die erste Bühne mit einer Westernstadt. Weitensfeld hat diese Idee später übernommen, und in Wöllersdorf ist ebenfalls eine Westernstadt entstanden.“
Trotz des großen Erfolges der ersten Spielsaison verließ Martin Exel Winzendorf schweren Herzens, um auf seiner „Heimat-Bühne“ Gföhl 1996 die Rolle des Old Surehand, 2000 den Ölprinzen und 2001 die Hauptrolle Winnetou zu spielen.
Im Frühsommer 2004 schließlich kehrte Martin Exel nach Winzendorf zurück, diesmal in der Rolle des kaufmännischen Leiters. Zusammen mit Thomas Koziol als künstlerischem Leiter wurden 2004 und 2005 Karl-May- und Westernstücke (u.a. Die glorreichen Sieben) produziert.
Von 2007 bis 2011 war die Bühne an den Gföhler Veranstalter Dr. Anton Rohrmoser verpachtet.
Nachdem Martin Exel das Gelände der Gemeinde Winzendorf abgekauft hatte, wurde dieses bis Frühjahr 2012 generalsaniert, die Bühne und die Zuschauertribüne wurden überdacht und die alte Westernstadt wurde durch eine Neue ersetzt.
Martin Exel als "Winnetou" bei den Karl May Festspielen Gföhl 2001
Das erste Stück, das 2012 auf der neuen Bühne und in einer professionellen Inszenierung gespielt wurde, war Winnetou II.
Das Ergebnis war – wie zu erwarten – sensationell: 12.000 Besucher vom Start weg! Das neue Konzept erwies sich als voll und ganz erfolgreich.
Und auch in dieser Spielsaison wird viel Spannendes und Neues in Winzendorf geboten.
Viel Spaß bei „Winnetou I“
von 4. bis 20. August 2017 in Winzendorf

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